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Saisongemüse: Paprika

Paprika die bunte Vielfalt

Pflanzenkunden & Saison

Paprika ist eine einjährig angebaute Pflanze und gehört zur Familie der Nachtschattengewächse. Ursprünglich stammt die Pflanze aus Südamerika, heute wird sie weltweit angebaut. Das Gemüse ist sehr sorten- und artenreich. Die Sorten unterscheiden sich in Form, Farbe, Größe und Schärfe. Am bekanntesten ist die Fruchtpaprika, auch Gemüsepaprika genannt, welche auch zu Paprikapulver vermahlenen wird. Pfefferoni und Chilis zählen ebenfalls zu den Paprikasorten. Die Farben der Früchte reichen von wachsweiß, grün, gelb, orange, rot, braun bis schwarz. Paprika ist in länglicher, eckig-abgestumpfter, eckig-spitzer und auch abgeflachter Form erhältlich. Paprika aus heimischem Anbau haben von Juli bis Oktober Saison. In den restlichen Monaten werden sie vor allem aus dem Mittelmeerraum, wie beispielsweise Spanien, importiert.

Inhaltsstoffe

100g frischer Gemüsepaprika enthalten folgende energieliefernde Nährstoffe: 

EnergieEiweißKohlenhydrateFettBallaststoffe
19 kcal 1,1g 2,9g0,2g3,6g
Nährwerte Paprika pro 100g

Das Gemüse punktet vor allem mit einem hohen Ballaststoffanteil und hält somit besonders lange satt. 

Gemüsepaprika ist außerdem reich an Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen. Speziell hervorzuheben ist der Vitamin C-Gehalt der Paprikaschote. 100g enthalten 120mg, damit ist der Tagesbedarf eines Erwachsenen (95mg für Frauen, 110mg für Männer) bereits gedeckt. Vitamin C ist besonders wichtig für ein gesundes Immunsystem. 

Vor allem die roten, gelben und orangenen Gemüsepaprikasorten enthalten viel beta-Carotin (die Vorstufe von Vitamin A). Die Carotinoide verleihen dem Gemüse ihre Farbe und sollen zudem das Risiko für Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen senken.  

Die verschiedenen Paprikaarten haben unterschiedliche Schärfegrade, was auf den Scharfstoff Capsaicin zurückzuführen ist. Je schärfer die Schote, desto mehr Capsaicin ist darin enthalten. Der Stoff besitzt eine antioxidative, antibakterielle, stoffwechselanregende und krebshemmende Wirkung.

Geschmack & Zubereitung

Grüne Paprikaschoten schmecken herb und besitzen wenig süßliches Aroma, die gelbe Variante hat eine milde Süße und würzigen Geschmack, wohingegen die rote Paprika die meiste Süße aufweist. Der Schärfegrad wird in Scoville-Einheiten angegeben. Zu den leicht schärferen Sorten zählen Pfefferoni, zu den mittelscharfen Varianten gehören Jalapeno und zu den schärfsten Vertretern diverse Chili-Sorten. So vielfältig wie der Geschmack der Paprika, ist auch die Verwendung in der Küche. Die Fruchtpaprika wird in Österreich gerne  roh, gedünstet, gebraten, gekocht oder auch gegrillt genossen. Typisch für diverse Gerichte ist auch die Verwendung von getrocknetem Paprikapulver. Pfefferoni, Jalapeno und Chili-Sorten werden vor allem als Gewürz verwendet.

Lagerung

Die kälteempfindlichen Paprikafrüchte und Chilis sollten nicht unter acht bis zehn Grad gelagert werden. Optimal ist die Lagerung in der Gemüselade des Kühlschranks, dort sind sie etwa eine Woche lang haltbar.

Rezept

Pasta mit Paprikasauce 

Zutaten: für 2 Portionen

2 rote Gemüsepaprika

1 Zwiebel 

2 Knoblauchzehen 

2 EL Olivenöl 

80 ml Soja-Cuisine

30g Parmesan

30g Pinienkerne  

Frischer Basilikum

250g Vollkorn-Teigwaren

Salz/ Pfeffer/ Paprikapulver edelsüß 

Zubereitung: 

Den Backofen auf 200 Grad Ober/- Unterhitze vorheizen. Strunk und Kerngehäuse der Paprika entfernen und im Ofen für 25-30 Minuten rösten. 

In der Zwischenzeit die Zwiebel und den Knoblauch schälen und klein schneiden. In einer Pfanne in Olivenöl glasig anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Haut der Paprika entfernen und mit Zwiebeln und Knoblauch in einem Mixer pürieren. 

Die Teigwaren in Salzwasser bissfest kochen. 

Die Sauce nochmals in einer Pfanne erhitzen und mit der Soja-Cuisine, Basilikum, Salz/Pfeffer und Paprikapulver abschmecken. 

Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl leicht anrösten, den Parmesan grob reiben. Die abgeseihten Teigwaren zu der Sauce geben und gut vermengen. Mit Pinienkernen, Basilikum und Parmesan servieren. 

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Dieser Beitrag wurde von unserer Praktikantin Marion Hauser geschrieben! Sie hat mittlerweile ihr Studium beendet und ist nun unsere Kollegin 🙂

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