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DIY: Kreative Weihnachtsgeschenke aus der Küche

Jedes Jahr das gleiche Dilemma: Gerade ist noch Herbst, du genießt die letzten Sonnenstrahlen im Freien und plötzlich steht wieder Weihnachten vor der Tür. Du hast keine Ahnung was du deinen Liebsten schenken sollst? In diesem Artikel findest Du selbstgemachte Weihnachtsgeschenke aus der Küche. 

DIY Weihnachtsgeschenke

In der heutigen Zeit sprechen wir oft von einer Konsumgesellschaft – jeder hat alles. Daher stellt sich besonders zu Weihnachten immer die Frage, was verschenkt man, wenn der- oder diejenige bereits alles besitzt und keinen richtigen Weihnachtswunsch hat? Oder anderes gefragt muss jedes Mal zu Weihnachten so viel Geld für die besten und neuesten Geschenke ausgegeben werden? Diätologie Studentin Magdalena Ludl hat sich im Rahmen des Ernährung-Studentenblogs etwas tolles für ihren Dezember-Artikel einfallen lassen: DIY, also „Do it yourself“-Weihnachtsgeschenke aus der Küche. Einfache, selbstgemachte Geschenke, die von Herzen kommen (und deine Geldbörse nicht belasten).

Ideales Geschenk für „Kochmuffel“ oder Menschen, die wenig Zeit zum Kochen haben: Suppenpulver

2 große Zwiebeln
2-3 Zehen Knoblauch
500g Karotten
200g Sellerie
150g Gelbe Rüben
80g Lauch
80g Salz
1 Bund Petersilie
Liebstöckel, Schnittlauch

Das Gemüse und die Kräuter gründlich waschen und abtrocknen. Anschließend die Kräuter hacken, das Gemüse schälen und in kleine Würfel schneiden. Das Gemüse gemeinsam mit den Kräutern pürieren und dünn auf einem, mit Backpapier ausgelegtem, Blech verteilen. Im Backrohr bei 80 Grad Ober- und Unterhitze ca. 8 Stunden trocken. Am besten man klemmt einen Holzkochlöffel in die Tür, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Wenn das Gemüse getrocknet ist, alles mit Salz vermischen und nochmals im Mörser zerkleinern. In ein luftdichtes Glas abfüllen und verschenken.

Tipp: Das Rezept reicht für ca. ein Glas. Man kann auch noch andere Kräuter, Pfeffer, Kümmel oder Currypulver hinzufügen – je nach Geschmack.

Passt zu Käse, Fleisch oder Fisch: Rotes Zwiebel-Chutney mit Ingwer

500g Rote Zwiebeln
1 Stück Ingwer (ca. 20g)
150ml Rotwein
80ml Balsamicoessig
4 EL Brauner Zucker
Zimt (gemahlen), Nelkenpulver, Muskatnuss (gemahlen)
Salz

Zwiebeln und Ingwer fein hacken. Zucker in einem Topf karamellisieren lassen bis er goldbraun ist. Anschließend Zwiebeln und Ingwer in den Topf geben und mit Rotwein ablöschen. Essig zugießen und so lange rühren bis sich der Zucker vom Boden löst. Mit gemahlenem Zimt, Nelkenpulver und Muskatnuss würzen und weitere 10-15 Minuten köcheln lassen. Anschließend mit Salz abschmecken und noch warm in luftdichte Gläser füllen.

Alternative zu Chips: Kichererbsen zum Knabbern

1 Dose Kichererbsen
2 EL Olivenöl
1 EL Thymian, Rosmarin (gehackt)
Salz

Kichererbsen in einem Sieb gut abspülen und auf einem Geschirrtuch abtrocknen. Anschließend in einer Schüssel mit Olivenöl und den Kräutern vermischen und mit Salz abschmecken. Auf einem, mit Backpapier ausgelegtem, Blech verteilen und im Backrohr bei ca. 180 Grad (Umluft) 20 Minuten backen.

Tipp: Kann man auch als süße Variante mit Vanillezucker und Zimt probieren.

Für Naschkatzen (und weil Weihnachten ist): Gebrannte Haselnüsse

 200g Haselnüsse
80g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
Zimt
100ml Wasser

Zucker und Vanillezucker gemeinsam mit dem Wasser in einer Pfanne aufkochen. Haselnüsse zugeben, nochmals aufkochen und so lange kochen lassen bis das Wasser vollständig verdampft ist – dabei immer wieder gut umrühren. Die Haselnüsse sollten mit einer harten Zuckerschicht umhüllt sein. Anschließend den Herd auf mittlere Stufe zurückdrehen und weiterrühren, bis die Zuckerschicht leicht schmilzt (karamellisiert) und zu glänzen beginnt. Die Nüsse auf Backpapier auflegen und abkühlen lassen.

 Gutes Gelingen und viel Spaß beim Beschenken!

 

Über die Autorin

Magdalena Ludl ist 25Jahre alt und Studentin der Diätologie im fünften Semester.  Sie hat 2013 in der Tourismusschule HLF Krems maturiert. Nach ein paar Jahren in der Kundenberatung hat sie sich entschlossen, dem zu widmen, was sie wirklich interessiert: Ernährung.
„Ich studiere Diätologie weil ich Freude am Kochen habe und glaube, dass man mit der richtigen Ernährung viel bewirken kann.“, so die angehende Diätologin. Ihre Motivation: Sie möchte bei anderen Leuten die Lust am „gesunden“ Essen wecken und zeigen, dass ein vollwertiges Essen auch richtig lecker schmecken kann. Dabei geht es nicht darum auf etwas zu verzichten oder eine einheitliche Ernährung zu befolgen, sondern den optimalen Weg für jede/n zu finden.

Magdalena Ludl

 

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Supervised by Carmen & Jasmin Klammer

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